Invasive Neophyten verdrängen einheimische Pflanzen, gefährden die Gesundheit von Mensch und Tier oder können sogar Schäden an Gebäuden verursachen. Nachhaltig bekämpfst du sie nur, in dem du sie mit der Wurzel ausgräbst und sicherstellst, dass zumindest die fortpflanzungsfähigen Teile der Pflanze (Wurzeln, Samen/Früchte) fachgerecht entsorgt werden. Einige Gemeinden im Bezirk Uster leisten dir besondere Unterstützung, andere nicht. Es folgt ein Überblick. Infos zu invasiven Neophyten im Kanton Zürich findest du hier.
Egg & Maur: Jährliche Tauschaktionen
Im Sommer schenken die Gemeinden jeder/m Einwohner:in für im Garten entfernte Neophyten ein einheimisches Ersatzgehölz. Ausgerissene Neophyten können via Hauskehricht entsorgt oder kostenlos abgegeben werden. Zuständig ist…
- In Egg: Abteilung Infrastruktur, Bereich Natur und Landschaft
- In Maur: Abteilung Tiefbau und Sicherheit, Bereich Natur- und Umweltschutz
Dübendorf, Uster & Wangen-Brüttisellen: Kostenlose Entsorgung via Neophytensack
Bei diesen Gemeinden können kostenlose Neophytensäcke bezogen werden, und zwar:
- In Uster
- Abteilung Bau, Oberlandstrasse 82
- Infoschalter Stadthaus Uster, Bahnhofstrasse 17
- Hauptsammelstelle Dammstrasse, Dammstrasse 7
- Stadt- und Regionalbibliothek Uster, Bankstrasse 17
- In Dübendorf
- Bauhof, Usterstrasse 105
- In Wangen-Brüttisellen
- Gemeindeverwaltung, Stationsstrasse 10
- Werkhof, Haldenstrasse 34
Die ausschliesslich mit Neophyten gefüllten Säcke können dann gebührenfrei mit der regulären Kehrichtabfuhr mitgegeben werden. Details zum Neophytensack
Fällanden, Greifensee, Mönchaltorf, Schwerzenbach, Volketswil
Die übrigen Gemeinden kennen aktuell keine Erleichterungen bei der korrekten Entsorgung von Neophyten. Wir empfehlen, die fortpflanzungsfähigen Teile (Wurzeln, Samen und Früchte) im Kehrichtsack zu entsorgen. Nur so ist sichergestellt, dass sie vollständig vernichtet werden und bis zur Verbrennung keine Chance bekommen, sich doch noch zu vermehren.
Stand: 4. Mai 2026, Angaben ohne Gewähr.


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